Kevin Baum (*1986) studierte in Saarbrücken Informatik und Philosophie. Derzeit lehrt, forscht und promoviert er in beiden Fächern. Schwerpunkte seiner Arbeit sind ethische Aspekte kollektiver Handlungen (beispielsweise im Zusammenhang von Konsum oder Klimawandel) sowie die Frage, wie man moralische Werte und Handlungsvorgaben in künstlichen Intelligenzen einbauen und  zugleich die Erklärbarkeit von algorithmischen Entscheidungen erreichen kann.

Vortrag:

Aber warum, Computer? Erklär‘ es mir!

Kevin Baum

Sami Haddadin (*1980) gilt als einer der führenden Wissenschaftler auf dem Feld der Robotik. Er ist Träger des Deutschen Zukunftspreises 2017 für das Projekt »Mittelpunkt Mensch – Roboterassistenten für eine leichtere Zukunft«. Seine Forschung befasst sich unter anderem mit der Mensch-Roboter-Kooperation und sicheren Robotern. 2018 folgt Haddadin der Berufung an die neugeschaffene Professur für Roboterwissenschaften und Systemintelligenz an der Technischen Universität München.

Vortrag:

Roboterassistenz für eine leichtere Zukunft

Sami Haddadin

Stefan Hessel (Dipl.-Jur.) studierte Rechtswissenschaften mit einem Schwerpunkt auf IT-Recht und Rechtsinformatik an der Universität des Saarlandes. Zur Zeit ist er Rechtsreferendar beim Saarländischen Oberlandesgericht und wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der juris-Stiftungsprofessur für Rechtsinformatik und dem Center for IT-Security, Privacy and Accountability (CISPA) an der Universität des Saarlandes.

 

Vortrag:

Das Kinderzimmer der Zukunft – Digital, vernetzt und gefährlich?

Stefan Hessel

geboren 1971 in Wien, ist Leiter Vorentwicklung Automatisiertes Fahren bei der AUDI AG. Bevor er zu Audi kam, arbeitete Kiss von 2004 bis 2009 am Thema Mensch-Maschine-Schnittstelle bei der Volkswagen Konzernforschung. Anschließend leitete er die Audi Accident Research Unit (AARU) und die Vorentwicklung der Fahrerassistenzsysteme bei Audi, bevor er 2013 seine aktuelle Funktion übernahm. Der Neuropsychologe hat zu Informations- und Sprechprozessen im Gehirn promoviert.

 

Vortrag:

Ethische und gesellschaftliche Aspekte beim autonomen Fahren

Dr. Miklos Kiss

Performer/Tänzer, Choreograph und Musiker, geboren 1984 in Österreich, studierte an der Wiener Staatsopernballettschule, den Performing Arts, Research and Training Studios (PARTS) in Brüssel und war Mitglied des Wiener Staatsopernballetts. Als Tänzer/Choreograph und Musiker war er unter anderen in Produktionen von Anne Teresa de Keersmaeker/ROSAS („The Song“), Wim Vandekeybus („Frisking“) und Zita Swoon zu sehen. Sein Repertoire beinhaltet Solos, Duos und Ensemble-Choreografien, die international aufgeführt werden. 2017 erhielt er den outstanding artist award des Bundeskanzleramts Österreich. 

Performance:

Oh Magic!

Simon Mayer

Georg Passig lehrt seit 2011 an der Technischen Hochschule Ingolstadt in den Bereichen Digitaltechnik, Mikrocomputersysteme, Mechatronik und Bildverarbeitung. Davor arbeitete er am Kompetenzzentrum Robotik und Mechatronik am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Oberpfaffenhofen in der Forschung. Dort lagen seine Schwerpunkte bei robotergestützter Chirurgie, Roboterentwicklung und Bildverarbeitung.  Er ist Vater von fünf Kindern und lebt in der Nähe von Ingolstadt. 

Vortrag: 

Früher war die Zukunft auch schon bedenklich

Georg Passig

Prof. Dr. Markus Rothhaar studierte Philosophie, Geschichte und Biologie und ist seit 2013/14 Inhaber der Stiftungsprofessur für Bioethik an der KU Eichstätt-Ingolstadt. Er promovierte über Hegels „Wissenschaft der Logik“ und habilitierte sich 2013 mit einer Arbeit zur Menschenwürde als Rechtsprinzip. Rothhaars wissenschaftlichen Interessen gelten neben der Bioethik Fragen der theoretischen Ethik und Handlungstheorie, der Rechtsphilosophie und der politischen Philosophie.

Vortrag:

Auf dem Weg zum „Übermenschen“? Transhumanistische Visionen in der philosophischen Debatte

Markus Rothhaar

Prof. Peter Weibel  (*1944) gilt als ein zentraler Akteur der europäischen Medienkunst. Als Künstler, Theoretiker, Kurator, Vorstand des ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe und Professor em. für Mediengestaltung und -theorie an der Universität für angewandte Kunst in Wien ist er an den Schnittstellen von Kunst und Wissenschaft tätig. Er war Österreich-Kommissär der Biennale di Venezia und leitete u.a. die Biennale in Sevilla und Moskau, die Ars Electronica in Linz sowie das Institut für Neue Medien der Städelschule in Frankfurt.

 

Vortrag:

Digitalisierung – eine neue Kulturtechnik

Peter Weibel

Sebastian Eilers studierte Tanz an der Staatlichen Hochschule für Musik und Tanz in Mannheim. Schon während seiner Engagements als Tänzer (u.a. Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Südthüringisches Staatstheater Meiningen, Opernhaus Halle/Saale, Oper Bonn) begann er an eigenen experimentellen Projekten sowie choreografisch für das Sprech- und Musiktheater zu arbeiten. 2004 gründete Eilers in Nürnberg das SETanztheater. Seit 2016 ist das Theater Ingolstadt Partner des SETanztheaters im Rahmen eines Doppelpass-Projektes der Kulturstiftung des Bundes.

Sebastian Eilers

Sabine Haupt  lebt und arbeitet seit 1980 in der französischen Schweiz, sie hat zwei Töchter und unterrichtet als Professorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Fribourg (CH). Neben wissenschaftlichen Arbeiten publiziert sie auch für Presse, Rundfunk und Fernsehen. Zuletzt erschien ihr Roman: „Der blaue Faden. Pariser Dunkelziffern“.

Vortrag:

Maschinen haben oder sein? Kleine (trans-post-bio-) humanistische Gedankenspiele

Sabine Haupt

Juristin, IT-Unternehmerin und Buchautorin, wird als erst vierte weibliche Preisträgerin 2018 mit dem Theodor-Heuss-Preis für bürgerschaftliches Engagement und Zivilcourage ausgezeichnet. Yvonne Hofstetter studierte zunächst Rechtswissenschaften und begann nach ihrem Examen in der ersten Hochphase des Internets vor der Jahrtausendwende bei einem Start-up-Unternehmen in der Entwicklungsabteilung zu arbeiten. Mit einem Kollegen gründete sie schließlich ihre eigene Firma und entwickelt Kerntechnologien für künstliche Intelligenz. 

Vortrag:

Mensch Maschine! Künstliche Intelligenz und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen

Yvonne Hofstetter

 Julian Lindloff ist Unternehmer und Experte auf den Gebieten Internet of Things und Machine Learning mit Schwerpunkt auf der Schaffung neuer, digitaler Geschäftsmodelle und Produkte. In dieser Funktion hat er mehrere erfolgreiche Technologie-Start-ups gegründet und verkauft und hat als freier Berater bereits mit vielen DAX-und Fortune500- Unternehmen gearbeitet. Julian Lindloff hat sowohl auf der Unternehmer-, als auch auf der Venture Capital-Seite gearbeitet. Er hält einen Bachelor in Informatik und einen MBA der Universität Oxford.

Vortrag:

Anwendung von Künstlicher Intelligenz – Wo wir heute stehen

Julian Lindloff

Arbeit ist meine Profession, sagt die Soziologin Sabine Pfeiffer. Sie hat Werkzeugmacherin gelernt, danach zunächst Produktionstechnik und später Soziologie studiert. 2003 promovierte sie mit eine Arbeit zum Thema „Arbeitsvermögen. Ein Schlüssel zur Analyse (reflexiver) Informatisierung“. Zur Zeit hält sie einen Lehrstuhl für Soziologie an der Universität Hohenheim. Das Zusammenspiel von Mensch, Technik und Organisation steht im Mittelpunkt ihrer Forschung: "Wie wir Arbeit und Wirtschaft gestalten ist wesentlich für das Gesicht unserer Gesellschaft.Diese Gestaltung wird durch Digitalisierung und Industrie 4.0 immer wichtiger und erfordert Prozesse sozialer Innovationen.“

Sabine Pfeiffer

Im Rahmen des Futurologischen Cocktails stellt David Rimsky-Korsakow den ersten Teil seiner orchestralen Arbeit – Sinfonie der Sperlinge – in einer Uraufführung vor. Rimsky-Korsakow  hat in dem Werk (in Zusammenarbeit mit der Komponistin Takako Ono)  „eine kosmische Erfahrung im Gleichgewicht zwischen Grausamkeit und Güte, dem Tod und der Geburt, dem Lärm und der Stille“ verarbeitet.

Rimsky-Korsakow, geboren 1988 in Ingolstadt, studierte u.a. Integrative Komposition an der Folkwang Universität der Künste Essen. Er erarbeitet Kompositionen und inszeniert Sprechchöre für die u.a. an den Staatstheatern Darmstadt und Nürnberg. Seit 2017 ist David Rimsky-Korsakow Teil des Masterprogramms Sound Studies and Sonic Arts an der Universität der Künste in Berlin und erarbeitet dort unter dem Alias existenzfest Soundinstallationen und audiovisuelle Performances. 

David Rimsky-Korsakow

Julian Nida-Rümelin, Staatsminister a. D., lehrt als Professor Philosophie und Politische Theorie an der LMU München. Er ist Autor zahlreicher Bücher und Artikel sowie gefragter Kommentator zu ethischen, politischen und zeitgenössischen Fragestellungen. Nida-Rümelin interessiert sich für viele Themen zwischen Philosophie, Politik, Ökonomie und Bildung. Seit einiger Zeit befasst er sich auch mit den kulturellen und philosophischen Aspekten der Digitalisierung. Nida-Rümelin ist Mitglied mehrerer Akademien. Er war Kulturstaatsminister im ersten Kabinett Schröder.

 

Vortrag:

Digitaler Humanismus: Eine Ethik für das neue Zeitalter der künstlichen Intelligenz

Julian Nida-Rümelin

Yann Yuro ist amtierender Deutscher Meister der Mental-Magie. Er hat Schauspiel studiert und Hamlet gespielt. Der Leipziger zaubert seit über zwanzig Jahren. Unter anderem auf Theaterbühnen und Firmen-Events, in Ballsälen und Zirkusmanegen, in Deutschland, in den USA, auf dem Meer und im Fernsehen.

Performance:

Der Mind_Hacker

Yann Yuro

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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